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Andauernde Niedrigzinsphase überrascht!
Posted on: 4. Oktober 2015, by : Herbert Türk

Die US Notenbänker lassen den Leitzins nahe der Nulllinie pendeln

Der Leitzins liegt in Schweden und der Schweiz sogar im Minus mit -0,25 bis -0,35%. Mit dem Leitzins wollen die Notenbänker die Inflation eindämmen um die Wirtschaft anzukurbeln.

Ökonomen sprechen von einer zu erwartenden Deflation, also dem Leitzins unter Null. Die Schulden steigen unaufhaltsam. Auch die Immobilienpreise werden durch den günstigen Zins steigen. Der Mietzins einer Immobilie ist größer als der Darlehens-Zins. Es entsteht ein Zinsgewinn.

Nach einer Deflation folgt die Inflation. Mit der Inflation wird das Geld entwertet. Die Schulden werden weniger. Davon profitieren der Staat die Wirtschaft und Privatpersonen.

Vor allem Immobilien sind die Gewinner in einer Inflations-Phase. Wer zeitlich einsteigt, erzielt den Zinsgewinn und kann die Inflation als Gewinn verbuchen.

Bei einer Finanzierung mit Fremdkapital verringert die Inflation die Rückzahlung des Darlehens. Im Gegenzug zu den Geldwerten (Sparverträge, Lebensversicherungen, Bausparer) profitiert der Immobilienbesitzer von der steigenden Inflation.

Der ehemalige US Präsident G.W. Bush sagte, 1% Wirtschaftswachstum ist die Lösung, nicht das Problem

Tatsächlich hatten wir in den Jahren von 1995 bis 2015 durchschnittlich ein Wirtschaftswachstum von 1,2% und damit kann die Wirtschaft gut leben, sagte Bush. Allein die Aussage macht nachdenklich. Warum zweifelt er an einen Wirtschaftswachstum von 1% wenn durchschnittlich 1,2% der Normalfall ist?

Das BIP gibt Aufschluss über die Entwicklung der Produktion. Wichtig ist außerdem die Frage nach den Konsummöglichkeiten einer Volkswirtschaft. Dazu sind Informationen über das verfügbare Einkommen erforderlich. Das Problem eines geeigneten Maßes für den Lebensstandard löst das Nettonationaleinkommen am treffendsten.

Die Aussage über das BIP

Das BIP soll Aufschluss geben über den möglichen Konsum. Wenn also die Geburtenrate ständig zurück geht, wird der Konsum auch zurück gehen. Wir erinnern uns an die Aussagen der Medien und Bänker in den 90er Jahren. Die Weltbevölkerung wächst, die Börsen steigen. Sparen Sie einen Aktien-Fondssparplan an.

Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, wie wohl ein Wirtschaftswachstum aussieht, wenn die Geburtenrate mit dem Wachstum ins Verhältnis gesetzt wird?

Die Zentral-Bänker erklärten Ihren Präsidenten und Kanzlern, wie Wirtschaftswachstum zu messen ist. Ob die es verstanden haben ist eine ganz andere Frage. Nach G.W. Bush seiner Aussage, wir erinnern uns, 1% Wirtschaftswachstum ist die Lösung nicht das Problem, kann dies zweideutig verstanden werden. Entweder hat er Angst vor der Zukunft oder aber, er hat das wirkliche Wachstum erklärt bekommen und verstanden.

Folgen Sie dem Diagramm.

Bruttoinlandsprodukt

Die fehlenden Geburten und das BIP Wirtschaftswachstum gehen immer weiter auseinander. In den letzten 25 Jahren fand gar kein wirkliches Wirtschaftswachstum statt. Auch die Löhne entwickelten sich nicht weiter. Die Arbeitsleistung musste sich verdoppeln um einen Ausgleich zu schaffen. Wie geht’s weiter? Ein Schelm der böses dabei denkt.

Nur mit einen starken Wirtschaftswachstum kann der Leitzins erhöht werden

So ist es aus den Etagen der Banken und von den Medien zu hören. Die Wirtschaft muss einfach stark genug wachsen. Bleibt dieses Wachstum aus, bleiben die Zinsen weiter auf diesem Niveau.

Warum das so ist, erklärt sich wie folgt:

  1. Gehen die Zinsen durch die Decke, steigt die Zinslast
  2. Staaten müssten sich noch mehr verschulden.
  3. Gleiches gilt auch für Unternehmen und Privatpersonen, die Verschuldung steigt
  4. Weitere Ausfallrisiken könnten die Finanzwirtschaft erneut unter Druck setzen
  5. Selbst eine kleine Zinserhöhung stellt derzeit ein hohes Wachstumsrisiko dar
  6. Die Nachfrage nach Produkten könnte geschwächt werden (Autos, etc.)
  7. Wir haben kein wirkliches Wachstum (unter 0 ist kein Wachstum)
  8. Fachkräfte sollen zuziehen um Wachstum zu schaffen, die bleiben aber aus

Deshalb beleibt alles so wie es ist. Der Leitzins bleibt auf diesem Niveau. Nach der kleinen Deflation kommt die große Inflation. Immobilien sind dann die Gewinner.

Leitzins Aktueller Wert
Euroland 0,05%
USA 0,25%
Japan 0,10%
Großbritannien 0,50%
Schweiz -0,25%
Schweden -0,35%
Russland 15,00%

Alle sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie sich für die Zukunft aufstellen. Ob es sinnvoll ist mit riskanten und schlecht verzinsten Produkte vorzusorgen.

Die einzige Möglichkeit Vermögen aufzubauen, ist die Verschuldung in Sachwerten.

– Freiherr von Bethmann

Die Wohnimmobilie als Eigengenutztes ist interessant. Sie verzichten dann aber auf Steuervorteile, Mieteinnahmen und müssen gegebenenfalls mit höheren Nebenkosten rechnen als bisher mit ihrer Mietwohnung. Die Immobilie als Betreiber-Konzept bietet sehr viel. Sie haben den Steuervorteil. Die Inflation kann als Zusatz-Rendite wirken. Sie haben keinen Verwaltungsaufwand. Langfristige Mietverträge bieten Ihnen zusätzlich sichere Mieteinnahmen. Die Mieten werden zeitlich erhöht. Sie brauchen nicht an Treffen mit den Eigentümern teilnehmen. Sie werden rund um gut abgesichert.

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